Dr. Johannes Wirth

Dr. Johannes Wirth arbeitet an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, und ist Habilitand von Prof. Dr. Karlheinz Küting. Gleichzeitig ist er geschäftsführender Gesellschafter des Saarbrücker Instituts für Rechnungslegung SIR GmbH, über die Dr. Wirth gemeinsam mit Prof. Küting Praktikerseminare zur Konzernrechnungslegung veranstaltet.

Erwirbt eine Konzernholding durch den Kauf oder die Übertragung weiterer Anteile einen beherrschenden Einfluss über ein Tochterunternehmen, so ist dies gemäß IFRS 3 nach der Erwerbsmethode im Konzernabschluss zu bilanzieren. Komplexer wird die Bilanzierung, wenn im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss ein beherrschender Einfluss über ein Unternehmen erlangt wird, welches wiederum ein Mutterunternehmen, also ein Teilkonzern ist. In einer Fallstudie wird untersucht, welche Implikationen sich aus der Anwendung der Erwerbsmethode auf einen Teilkonzern etwa hinsichtlich Neubewertungen ergeben.

Welche Fallstricke gilt es bei der neuen IFRS-Reform zu beachten? Worin liegen die Vorteile einer Matrixkonsolidierung? Nachdem es im ersten Teil unserer kleinen Serie zur Konzernkonsolidierung um Standards in der Konzernrechnungslegung ging, steigen wir nun thematisch tiefer in das Thema ein. Den passenden Fachmann für Fragen zu den neuen IFRS-Regelungen haben wir in Dr. Johannes Wirth gefunden. Internationale Konzernrechnungslegung ist einer seiner Schwerpunkte, mit denen er sich als Assistent von Prof. Dr. Karlheinz Küting am Institut für Wirtschaftsprüfung an der Universität des Saarlandes beschäftigt.