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St. Galler Kantonalbank hat die Anforderungen der Revision mit Tagetik elegant umgesetzt

St. Galler Kantonalbank hat die Anforderungen der Revision mit Tagetik elegant umgesetzt

Die Lösung im Überblick

Neue Gesellschaften und Fremdwährungen stellten das Group Accounting der St.Galler Kantonalbank, wo die legale Konsolidierung bis dato mit Excel bewältigt worden war, vor neue Herausforderungen. Als IKS1-bedingt auch noch die Forderung nach mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Konsolidierungsablauf aufkam, entschied man sich, auf die Performance Management Lösung Tagetik umzusteigen. Mit Unterstützung von pmOne und Alper & Schetter hat das Projektteam der St.Galler Kantonalbank eine saubere, prozessgesteuerte Lösung realisiert, die den Anwender auf effizientem Weg durch die Konsolidierung leitet und die einzelnen Schritte nachvollziehbar dokumentiert. Der Fokus lag auf fachlichen Fragestellungen zur handelsrechtlichen Konsolidierung und zum Konzerncontrolling sowie auf einer optimierten Prozesssteuerung. Mit der modernen Tagetik-Lösung ist es für die St. Galler Kantonalbank nun ein Leichtes, diesen Vorgaben zu entsprechen.

Pluspunkte der Lösung

  • Workflow- und Prozessunterstützung
  • Volle Integrationsfähigkeit in die Microsoft-Welt
  • Kein Medienbruch mehr bei der Erstellung der Finanzberichterstattung
  • Revisionssicherheit gewährleistet
  • Zukunftsfähige Technologie

Im Zuge ihres Börsengangs 2001 hat sich die St.Galler Kantonalbank eine Wachstumsstrategie verordnet. Das Anlagegeschäft wird seitdem auf- und ausgebaut, nicht nur über die Grenzen des Kantons hinaus, sondern auch über die Landesgrenzen hinweg. Aufgestellt als Universalbank mit einem starken regionalen Fokus unterhält das Kreditinstitut deshalb mittlerweile auch Private-Banking-Töchter in Zürich, Genf und München.

Bis zu dieser strukturellen Erweiterung ist die St.Galler Kantonalbank mit Excel als Konsolidierungswerkzeug gut gefahren. Doch mit den neuen (Auslands-) Gesellschaften, der Gründung einer Zwischenholding sowie der Tatsache, dass mit dem Euro erstmals eine Fremdwährung Einzug in die Konsolidierung gehalten hatte, erschien den Verantwortlichen im Konzernrechnungswesen diese Methode nicht länger geeignet. Mitentscheidend für die Entscheidung, eine neue Lösung einzuführen, war überdies die Forderung der Revision nach einer Verbesserung der IKS-Fähigkeit und mehr Transparenz bei der Konzernrechnungslegung.

Konsolidierung und Reporting für Accounting und Controlling in einer Lösung

Eine Standardsoftware für Konsolidierung und Reporting sollte es sein. Um den Programmieraufwand möglichst gering zu halten, sollte sie über einen hohen Vorfertigungsgrad verfu?gen und gleichzeitig flexibel genug sein, um die speziellen Bedürfnisse der Bankengruppe abzubilden. Das waren die Vorstellungen der Abteilung Group Accounting von ihrer neuen Applikation. Doch von der ursprünglichen Idee, lediglich eine Lösung für die handelsrechtliche Konsolidierung und das damit verbundene Reporting anzuschaffen, rückte man im Laufe des Auswahlprozesses ab. Auch die Kollegen im Controlling, die für das Group Reporting und die Segmentberichterstattung zuständig sind, sollten von der Anschaffung profitieren. Entsprechend erweiterte die Nachbarabteilung den Forderungskatalog um eine saubere Datenhaltung, eine leistungsstarke Excel-Schnittstelle und ein breites Spektrum an Analyse- und Reportingfunktionalitäten.

Nachdem sich in der Evaluierungsphase herauskristallisiert hatte, dass Tagetik all diesen Anforderungen am besten entsprach, erhielt pmOne den Zuschlag für das Projekt. „Uns war sehr schnell klar, dass Tagetik eine zukunftsgerichtete Software ist. Im Gegensatz zu anderen Anbietern gibt es ein großes Commitment und eine Roadmap für die nächsten fünf Jahre. Man merkt, dass das Unternehmen hinter der Applikation steht und in sie investiert. Es steckt viel Intelligenz darin, die sich an den praktischen Anforderungen der Kunden orientiert. Nicht zuletzt hat uns das modulare Pricing zugesagt“, so Thomas Bünger, Stellvertretender Leiter Rechnungswesen, rückblickend. In enger Zusammenarbeit mit dem pmOne-Partner Alper & Schetter ist es einem kleinen Team der St.Galler Kantonalbank im Zeitraum März bis September 2010 gelungen, für jedes Konsolidierungsevent (Monats-, Quartals-, Halbjahres-, Jahresabschluss sowie Budgetierung) eine vollständig standardisierte Datenerhebung und -verarbeitung umzusetzen. Neben der Konsolidierung liegt der Schwerpunkt der Lösung auf dem Reporting von Actual-Zahlen inklusive Soll-Ist-Vergleichen. Planzahlen werden in Tagetik importiert und wie Actual-Szenarien verarbeitet. Die insgesamt 17 Anwender verteilen sich auf die Abteilungen Accounting und Controlling des Stammhauses und Accounting-Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. Auch interne und externe Prüfer sind an die neue Lösung angebunden.

Überzeugend bei Prozesssteuerung und Microsoft-Anbindung

Was Projektleiter Bünger während der Umsetzungsphase an der Software besonders beeindruckt hat, ist die Fähigkeit, Prozesse zu steuern („Hier ist Tagetik sehr stark“). Von der Datensammlung über die Aufbereitung und Konsolidierung bis hin zum Reporting konnte mit Tagetik ein effizienter Workflow aufgesetzt werden. Dabei ist das Vier-Augen-Prinzip gewährleistet ebenso wie Kontroll- und Schließmechanismen, mit denen beispielsweise ein nachträgliches Ändern von Daten ausgeschlossen wird.

 

So ist es mit Tagetik gelungen, Abläufe zu definieren, die Qualitätssicherung zu optimieren und den kompletten Konsolidierungsprozess nachvollziehbar zu dokumentieren. Im Ergebnis steht eine saubere, prozessgesteuerte Konsolidierungslösung, mit der die St.Galler Kantonalbank wichtige IKS-Anforderungen erfüllt. Kommenden Revisionsprüfungen können Thomas Bünger und sein Team deshalb nun noch gelassener entgegen sehen. Insbesondere bei der Finanzberichterstattung kommen die Vorteile der Microsoft-Integration zum Tragen. Dank der Excel-Affinität von Tagetik konnte die Publishing-Applikation, mit der die St.Galler Kantonalbank ihre Geschäftsberichte und Aktionärsbriefe erstellt, direkt in die neue Lösung integriert werden. Das bedeutet, die Finanzberichterstattung verläuft nun konsistent und ohne Medienbruch.

 

„Das Schöne an Tagetik ist, dass es sich an vorhandenen Gegebenheiten orientiert. Microsoft ist nun mal Standard in Rechnungswesen und Controlling. Da kennen sich die Leute aus, damit wollen sie arbeiten, und Tagetik hat es verstanden, seine Software entsprechend auszustatten. Anwender profitieren von neuen Funktionen, ohne auf die gewohnte Umgebung verzichten zu müssen“, lobt Thomas Bünger den Technologieverbund.

Group Accounting kann Applikation selber pflegen

Von Anfang an war angedacht, dass die Applikation nach ihrer – mit Beratungsdienstleistungen unterstu?tzten – Inbetriebnahme vom Group Accounting weiter gepflegt wird. „Wir wollen soweit wie möglich unsere Unabhängigkeit bewahren“, bringt Thomas Bünger die Ambitionen auf den Punkt. Als Applikationsverantwortlichem war ihm deshalb besonders daran gelegen, die Lösung nicht nur bedienen zu können, sondern wirklich zu verstehen, worum es geht. Dieses „handwerkliche Interesse“ sei jedoch nicht nur im Bereich Finance & Controlling, sondern bei der St.Galler Kantonalbank generell sehr ausgeprägt. Nachdem eine Software „unter Anleitung“ eingeführt worden ist, will man sie dort selbst verstehen und pflegen können. Im Falle des neuen Konsolidierungssystems hat das Projektteam mit dem Coaching-Ansatz sehr gute Erfahrungen gemacht. Den Konsolidierungsspezialisten von Alper & Schetter attestiert Thomas Bünger große Flexibilität und Projekterfahrung: „Es war ein perfektes Zusammenspiel. Die Berater haben uns viel selbst machen lassen, waren aber immer da, wenn wir sie gebraucht haben. Eingegriffen haben sie dann, wenn es wirklich sinnvoll war, etwa bei einmaligen Sachverhalten. Auf diese Weise war von uns zwar ein hoher Einsatz gefordert, aber andererseits haben wir bei der Implementierung sehr viel über das System gelernt, was uns langfristig zugutekommt.“

Regelbasiertes integriertes Intercompany Matching Cockpit
Regelbasiertes integriertes Intercompany Matching Cockpit
Verwaltung automatischer Abschreibungsverläufe
Verwaltung automatischer Abschreibungsverläufe
Verwaltung von Eliminierungsregeln
Verwaltung von Eliminierungsregeln

Kundenprofil

Die St. Galler Kantonalbank wurde 1868 mit dem Ziel gegründet, der Bevölkerung und dem Kleingewerbe im Kanton Spar- und Kreditmöglichkeiten anzubieten und so die regionale Wirtschaft zu fördern. Aus der einstigen staatlichen Kredithilfe-Institution ist eine moderne Universalbank geworden. Sie bietet ihren Kunden in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden die gesamte Palette von Finanzdienstleistungen und trägt Verantwortung für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Region. Neben ihrem Stammhaus ist die St. Galler Kantonalbank heute über verschiedene Tochtergesellschaften auch in Zürich (Hyposwiss Privatbank AG), Genf (Hyposwiss Private Bank SA) und München (St.Galler Kantonalbank Deutschland AG) vertreten. Der Kanton St. Gallen hält als Mehrheitsaktionär 54,8 Prozent des Aktienkapitals des seit 2001 an der Börse SIX notierten Kreditinstituts. Am 30. Juni 2011 beschäftigte der Konzern insgesamt 1115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Tim Erben
Head of Digital Marketing
pmOne AG
Freisinger Str. 9
85716 Unterschleissheim
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Tim Erben