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SOVAG erschließt neue Reporting-Dimensionen

SOVAG erschließt neue Reporting-Dimensionen

Die Lösung im Überblick

Die SOVAG hat mit Unterstützung von pmOne die Strukturen für ein schnelles und flexibles Reporting geschaffen. Eckpfeiler sind ein clever konzipiertes Data Warehouse, in dem die zugrunde liegenden Daten zusammenfließen, kombiniert mit einem leistungsfähigen, aber leicht zu bedienenden Werkzeug für die Berichtserstellung. Dank eines stabilen Systems und Prozessverbesserungen kann sich das Controlling-Team vermehrt auf Inhalte konzentrieren. Die eingesparte Zeit beim Standard-Reporting wird auch genutzt, um Ad-hoc-Anfragen zu bearbeiten und die Datenbasis für das Berichtswesen zu erweitern – was das Controlling insgesamt qualitativ nach vorne bringt.

 

Mit dem Ziel vor Augen, das Reporting zu optimieren und dabei möglichst strukturiert und effizient vorzugehen, hat die SOVAG 2011 ein Data Warehouse-Projekt gestartet. „Wir wollten nicht erst beim Erstellen des Jahresabschlusses wissen, wo wir stehen, sondern auch unterjährig in der Lage sein, bestimmte Geschäftsbereiche näher zu untersuchen. Für jede Fragestellung auf den Datenbanken der Quellsysteme aufzusetzen, ist zwar grundsätzlich möglich, aber keine zeitgemäße Lösung“, erläutert Thomas Stamm, verantwortlich für das SOVAG-Berichtswesen, die Motivation für das Projekt.

 

Ein zentrales Data Warehouse musste her, in dem alle für ein aussagefähiges Reporting relevanten Daten aus der Finanzbuchhaltung, dem Bestandsführungssystem, der Software für das Rückversicherungsgeschäft und einigen weiteren Systemen zusammenlaufen. Als geeignete Plattform war alsbald der Microsoft SQL Server ausgemacht.

Pluspunkte der Lösung

  • Neue Lösung als Grundstein für ein aufwandsoptimiertes, schnelles und flexibles Reporting
  • Bedienerfreundliches Frontend, das für die regelmäßigen Excel-Berichte ebenso eingesetzt wird wie im Ad-hoc-Reporting
  • Deutlich schnellere Bereitstellung der Informationen, die unterschiedliche Unternehmensanforderungen abdecken

Reibungslose Prozesse – Grundlage für eine leistungsfähige Lösung

pmOne wurde zum Projekt hinzugezogen, als es vordergründig darum ging, die Daten in eine Form zu überführen, die das Erstellen von Reports schnell und einfach ermöglicht. Im ersten Schritt wurde das vorhandene Reporting abgelöst. Dafür sind die Daten der vorherigen Lösung, die auf proprietären OLAP-Cubes basierte, in Analysis Services überführt worden. Darüber hinaus hat SOVAG der pmOne die Aufgabe übertragen, die konzeptionellen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Data Warehouse möglichst zuverlässig, „geräuscharm“ und schnell die geforderten Informationen bereithält.

 

Reporting sieht Thomas Stamm als Mittel zum Zweck. Um sich auf die Inhalte konzentrieren zu können, müssen für ihn in erster Linie die Prozesse zuverlässig laufen. Da die nackte Technologie lediglich die Funktionalität mitbringe, liegt die Kunst eines gelungenen Projekts für ihn darin, sich diese Funktionalität auch zunutze zu machen. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war für die SOVAG die Art und Weise, wie die Daten bereitgestellt werden. Es galt, das Data Warehouse so aufzubauen, dass es die Daten aus den Quellsystemen zusammenzieht und in vernünftiger Form das Reporting bedient. Auch die nächtliche Datenbewirtschaftung musste eingerichtet werden.

 

Mit dem Ergebnis dieses Customizings zeigt sich der SOVAG-Projektleiter sehr zufrieden. Für ihn haben sich die Vorzüge eines externen Partners, der große Erfahrung in der Konzeption solcher Projekte mitbringt und sich im technologischen Umfeld auskennt, ausgezahlt: „Mit ihrer einheitlichen Vorgehensweise hat uns pmOne den günstigsten Weg aufgezeigt, eine für uns passende Lösung aufzubauen und technisch umzusetzen“.

Nutzwert für das gesamte Unternehmen

Was das Reporting-Frontend anbelangt, hat sich SOVAG mit cMORE/XL für eine ergänzende Komponente zum Microsoft SQL Server entschieden. In einem kleinen Unternehmen könne man sich nicht für alles einen Spezialisten leisten, erzählt Thomas Stamm. Überzeugt hat ihn an cMORE/XL deshalb vor allem, dass es sich um ein Excel-Add-In handelt. Seine Erwartungen, dass die von Natur aus Excel-affinen Controller ohne großen Schulungsaufwand mit cMORE/XL schnell und gut zurechtkommen, haben sich inzwischen bestätigt: „Wer sich bereits mit den Unternehmensdaten auskennt, ist mit cMORE/XL innerhalb weniger Stunden in der Lage, Berichte zu erstellen“.

 

Inzwischen hat sich cMORE/XL als Standard-Werkzeug für das gesamte Reporting bei der SOVAG etabliert. Während sich mit der Erstellung der Reports nur ein kleines Team beschäftigt, umfasst der Kreis der Nutznießer hingegen mehrere Dutzend Personen, darunter das Management, Bereichsleiter und Mitarbeiter verschiedener Fachbereiche.

Eine Investition für die Zukunft

Gegenüber der Ausgangssituation in 2011, so die Überzeugung von Thomas Stamm, hat die SOVAG neue Reporting-Dimensionen erschlossen. Das System ist längst im produktiven Betrieb, wurde aber darauf ausgelegt, den dynamischen Marktbedingungen standzuhalten und kann ohne Probleme um zusätzliche Informationen ergänzt werden. Der Aufbau neuer Data Marts oder Datenwürfel sowie die quantitative Erweiterung des Data Warehouse bleibt ein Dauerbrenner-Thema im Controlling. Oder wie es Projektleiter Stamm ausdrückt: „Es ist eine komplett neue und sich kontinuierlich verändernde Welt, in der wir uns da befinden. Mit unserem Konzept sind wir erfolgreich für den Ausbau gerüstet.“

Datenbereitstellung in einem Bruchteil der zuvor benötigten Zeit

Neben dem regulären Reporting gibt es auch bei der SOVAG immer wieder Ad-hoc-Anfragen. Das Controlling-Team sieht sich hier mittlerweile bestens aufgestellt. Mit der neuen Lösung sind aufgrund der Data Warehouse-Designs und der spezifischen technischen Möglichkeiten von cMORE/XL die Voraussetzungen geschaffen worden, um aus einer Fragestellung schnellstmöglich einen fertigen Report zu generieren. Bedingt durch optimierte Abläufe beim Standard-Reporting bleibt dem Team unter dem Strich zudem mehr Zeit für die Bearbeitung der außerplanmäßigen Anfragen.

 

Auch wird das Reporting durch die sukzessive Erweiterung des Data Warehouses auf eine breitere Datenbasis gestellt. All das sind Maßnahmen, die in Summe zu einer Qualitätsverbesserung im gesamten Reporting-Bereich beitragen.

 

Das bestätigen auch Vorgesetzte und Kollegen, denen sich die Vorteile eines leistungsfähigen und aussagekräftigen Reportings offenbarten und die sich mit der Informationsversorgung aus dem Controlling sehr zufrieden zeigen. Der Schlüssel zum Erfolg des Projekts liegt für den Controller-Leiter im Gesamtkonstrukt: Ein clever konzipiertes und ausbaufähiges Data Warehouse in Verbindung mit einer bedie- nerfreundlichen und leistungsfähigen Reporting-Oberfläche.

 

„Mit dem SQL Server in Kombination mit cMORE/XL als Frontend haben wir die Daten jetzt in einer Form vorliegen, die es uns im Reporting ermöglicht, unglaublich schnell und flexibel zu agieren. Im Vergleich zu vorher brauchen wir nur einen Bruchteil der Zeit, um die gewünschten Informationen bereitzustellen“.

Kundenprofil

Die SOVAG ist der moderne, leistungsfähige Kompositversicherer mit der langen Tradition. Gegründet im Jahre 1927, um die umfangreichen Handelsbeziehungen zwischen der ehemaligen UdSSR und Westeuropa abzusichern, konnte die SOVAG ihr Wissen im Bereich Firmenrisiken über die Jahrzehnte auf das heutige Niveau bringen. Die Kunden der SOVAG schätzen die Mischung aus Beratungsstärke, Kontinuität in den Beziehungen und Fairness. Im Mittelpunkt der SOVAG-Tätigkeiten steht die Firmen- und die Gewerbeversicherung. Aufgrund ihrer Geschichte ist der Kompositversicherer ein intimer Kenner und Versicherungsspezialist für Unternehmen, die im osteuropäischen Export engagiert sind. Heute verpflichtet sich die SOVAG einer Strategie, die ihre Leistungsfähigkeit und damit Wettbewerbsfähigkeit noch deutlicher macht.