Neues Release cMORE Reporting 4 setzt Standards im Berichtswesen

Mit Version 4.0 hebt die pmOne AG ihre Reporting-Produkte auf einen gemeinsamen Release-Stand. Welche Neuerungen die Komponenten von cMORE Reporting 4 im Einzelnen aufweisen und welche Ziele die pmOne bei der Produktentwicklung verfolgt, erläutert Michael Hartung, Leiter Business Development, in diesem Blog-Beitrag.

In den letzten Jahren hat die pmOne AG damit begonnen, Know-how und Werkzeuge aus dem Projektgeschäft in eigene Produkte zu gießen, um Anwender bei Themen wie Reporting Design, Berichtserstellung und Self-Service BI zu unterstützen. Unsere Zielsetzung ist es, Anwendern dabei zu helfen, innovative Lösungen für Modellierung und Reporting schnell in die Praxis umzusetzen und dabei insbesondere den Aspekt der Zusammenarbeit (Collaboration) zu berücksichtigen. So entstand auch der Name cMORE, der für „collaborative Modelling and Reporting“ steht. 

 

Dabei unterstützen wir unsere Anwender vorrangig bei dem branchenweiten Trend, von spezialisierten, proprietären Lösungen abzurücken und stattdessen die Business Intelligence (BI)-Funktionalität von Branchenriesen wie Microsoft und SAP besser zu nutzen. Vorteil: Die benötigten Komponenten sind in den meisten Fällen bereits lizenziert worden, was sowohl Kosten als auch Prozessaufwand für den Betrieb von BI- und Reporting-Lösungen minimiert.

 

Ein Meilenstein auf diesem Weg ist das Release von cMORE 4, in dem unter anderem die Reporting-Komponenten von cMORE zusammengefasst werden.

 

Es gab sechs Ziele bei der Entwicklung von cMORE Reporting 4

 

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  • Bessere Unterstützung von „Cross Platform“-Installationen
  • Mehr Kontrolle für die Fachabteilung
  • Mehr Individualität
  • Multiple Quellsysteme
  • Mehr Geschwindigkeit und Prozesssicherheit
  • Durch Zuhören Anregungen in die Lösung aufnehmen

 

 

 

Bessere Unterstützung von „Cross Platform“-Installationen

Reporting war vor 20 Jahren meist eine Frage von Papier, später oftmals eine Applikation, die den Endanwendern auf einer einheitlichen technischen Plattform zur Verfügung gestellt wurde. Die Zeiten haben sich geändert: Unsere Kunden stehen vor der Herausforderung, eine Vielzahl von Zielplattformen unterstützen zu müssen. Neben klassischen Windows-Applikationen sind Tablets in allen denkbaren Formaten und Betriebssystemen (iOS, Android, Win8) mittlerweile im Unternehmensalltag verankert. Durchgesetzt haben sich attraktive Endgeräte von 5,5 Zoll bis zum klassischen 10 Zoll-iPad. Darüber hinaus ist Power Point nach wie vor ein populäres Format auch für Managementberichte, und das papierlose (Management-)Büro bleibt eine Utopie.

Dieser Entwicklung begegnen wir mit cMORE Reporting 4, konkret dem Modul cMORE/Books, das hochflexibel den Content für jede Art des Reporting für verschiedenste Plattformen verfügbar macht – und das in einem einzigen Arbeitsgang. Mit HTML5 haben wir die Benutzeroberfläche von cMORE/Share in einer Seitenbeschreibungssprache entwickelt, die unabhängig vom eingesetzten Webbrowser funktioniert. Auch für die Administration und Pflege der „Push“-Reporting-Lösungen in cMORE/Books setzen wir auf diese Schlüsseltechnologie. Damit ist es unter anderem gelungen, per iPad oder vergleichbaren Endgeräten ortsunabhängig auf das Reporting zuzugreifen.

Mehr Kontrolle für die Fachabteilung

Den Fachanwendern, insbesondere aus den Finanz- und Controlling Abteilungen, das Tagesgeschäft größtmöglich zu erleichtern, ist ein wichtiges Anliegen bei der Entwicklung unserer Lösungen. Die verbleibende IT-Komplexität, um BI-Infrastrukturen zu errichten, zu warten und weiterzuentwickeln, ist ohnehin hoch genug und gehört in die Hände von Experten. Eine Schlüsselrolle bei diesen Bemühungen spielt Microsoft Excel, das wir als Ankerpunkt unser Komponenten cMORE/Books und cMORE/XL einsetzen.

 

Auf diese Weise legen wir sehr viel der „Reporting-Wertschöpfung“ in die Hände der Anwender. Insbesondere das Modul cMORE/Books sorgt durch geschickte Ausnutzung der Excel-Funktionalität dafür, dass komplexe Reporting-Anwendungen mit Anbindung an verschiedene Vorsysteme konkurrenzlos einfach zu handhaben sind.

 

 

Mehr Individualität

Ein monatliches Berichtsbuch war (vor-)gestern. Reporting bedeutet heute, schnell und individuell Daten in der richtigen Form dem richtigen Endanwender zu liefern. Maßgeschneiderte, fertige Berichtsbücher schnell produzieren zu können („Push“-Ansatz), ist in den meisten Unternehmen genauso gefragt wie Umgebungen, in denen Endanwender nach dem „Self-Service“-Prinzip nicht nur Reports konsumieren, sondern Beiträge wie individuelle Analysen auch selbst publizieren können („Pull“-Ansatz). Mit den Modulen cMORE/Books und cMORE/Share bietet Version 4 von cMORE Reporting überzeugende Lösungen für beide Ansätze.

 

 

Multiple Quellsysteme

Der Traum vom „zentralen Data Warehouse“ steht seit Jahrzehnten im Mittelpunkt vieler BI-Strategien – und bleibt dennoch fast immer eine Illusion. Die Gründe dafür liegen in der hohen Komplexität, in historisch gewachsenen Teilsystemen, in schwer integrierbaren externen Daten und in strukturellen Veränderungen wie Akquisitionen, die eine stringente Strategie verhindern. Weil Excel in den Produktionsprozess von Berichten zwischengeschaltet ist, bietet cMORE Reporting nicht nur Fachanwendernähe, sondern auch einen einfachen Weg, um Drittsysteme pragmatisch und ohne komplexe IT-Projekte einzubinden.

 

 

Mehr Geschwindigkeit und Prozesssicherheit

Speed kills – oft auch den Reporting-Prozess. Das Thema „Fast Close“ beeinflusst in den letzten Jahren nicht nur das externe Reporting. Auch bei der internen Berichterstattung zählt jeder Tag, der bis zur Kommunikation der wertvollen Informationen eingespart werden kann. Das setzt Reporting-Plattformen unter Druck. Die neue Architektur von cMORE Reporting 4 bietet nicht nur Multi-Threading (mehrere parallele Verarbeitungsinstanzen), sondern zahlt sich auch ganz konkret in Form von Zeiteinsparungen aus. Davon profitieren insbesondere jene Installationen, die viele Anwender mit individuellen Berichtsbüchern beliefern.

 

Beispielsweise wurden mit cMORE/Books 4 in einem konkreten Kundenszenario binnen kurzer Zeit tausende individuelle Power Point-Berichtsbücher produziert. Hinzu kommen serverseitige Erweiterungen für mehr Prozesssicherheit, die beim Unterbrechen eines Berichtsprozesses die nahtlose Wiederaufnahme gewährleisten.

 

 

Durch Zuhören Anregungen in die Lösung aufnehmen

Seit der ersten Version unserer Produkte hat sich der „Feedback“-Button ebenso für unsere Entwicklungsarbeit bewährt wie regelmäßige Runden, in denen wir unsere Kunden um Rückmeldung bitten. Viele der Ideen, die wir auf diese Weise gesammelt haben, finden sich in cMORE Reporting 4 wieder. Dazu zählen zum Beispiel neue Grafiken und eine verbesserte Usability in cMORE/XL. Viele Aspekte am neuen User Interface von cMORE/Share und die nunmehr verstärkt „Enterprise-taugliche“ Server-Architektur von cMORE/Books runden das neue Release ab. Wir bedanken uns bei allen Anwendern, die uns wertvolle Anregungen geliefert haben – und versprechen, auch weiterhin gut zuzuhören.

 

In Summe sind wir überzeugt, dass Anwender in cMORE Reporting 4 eine wertvolle Unterstützung finden, um ihre Planungs- und Reporting-Systeme voranzubringen. Über ein weiterhin reges Kunden-Feedback freuen wir uns und werden es zum Anlass nehmen, die Anregungen unserer Kunden auch in den kommenden Releases aufzugreifen. Insbesondere sehen wir eine große Chance in der immer stärkeren Integration und Zusammenarbeit der Produkte untereinander, wodurch sich „Produktionsprozesse“ im Reporting zunehmend automatisieren lassen.