#welovebi oder was soll diese Raute?

Die Mitarbeiter der pmOne AG „brennen“ für das Thema Business Intelligence - kurz: BI. Daher liegt es nahe, diese Leidenschaft auch in sozialen Medien kundzutun und mit anderen zu teilen, die sich für Business Intelligence und Big Data begeistern. Und so gibt es jetzt das Hashtag #welovebi.

Was soll diese Raute? #allin, #FanForceOne oder #DerVierteStern – spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist beinahe jeder Fernsehzuschauer über eine solche Ansammlung von Buchstaben mit vorangestelltem Doppelkreuz gestolpert. Doch was bezweckten Adidas, Bitburger und Daimler damit?

Hashtags, wie das Doppelkreuz von Digital Natives bevorzugt genannt wird, wurden 2007 vom Kurznachrichtendienst Twitter eingeführt, um die Suche nach Tweets zu bestimmten Themen zu erleichtern. Durch sie wird ein Beitrag vom Verfasser verschlagwortet, also einem oder mehreren Themengebieten zugeordnet. Ein solches Hashtag besteht stets aus einem Wort oder einer Zeichenkombination und einem vorangestellten #. Der  Name setzt sich zusammen aus den Worten „hash“ (englische Bezeichnung für das Rautenzeichen auf der Telefontastatur) und „tag“ (Englisch für „Markierung“). Inzwischen haben beinahe alle sozialen Netzwerke (Facebook, Google+, YouTube oder Instagram) diese Art der Verschlagwortung von Beiträgen übernommen. Hashtags haben sich zu einer Art „Inhaltsverzeichnis des Social Web“ entwickelt. Nutzer können also nach einem Schlagwort, das sie interessiert, suchen und bekommen sofort alle möglichen Beiträge hierzu angezeigt. So lassen sich Informationen aber auch Gespräche oder Diskussionen bündeln. Ein in Deutschland sehr prominentes Beispiel ist das Hashtag „#Aufschrei“. Unter diesem Schlagwort wurde Anfang 2013 eine landesweite Debatte über Sexismus geführt, nachdem das Thema im Zusammenhang mit dem Verhalten des FDP-Politikers Rainer Brüderle gegenüber einer Journalistin brisant wurde.

 

Von der Verschlagwortung zum Dialog

So weit, so gut – Verschlagwortung und damit Bündelung von Gesprächen oder Diskussionen mit Hilfe von Hashtags. Neu ist, dass dieser Weg, über soziale Medien zu kommunizieren, immer stärker von Unternehmen genutzt wird, weil sie sich über die sozialen Medien eine schnellere Verbreitung ihrer Marketingbotschaft versprechen oder sie von der Freude über den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft direkt oder indirekt profitieren wollen. In den USA ist dieser Trend bereits so weit fortgeschritten, dass in Werbekampagnen meist das Hashtag anstatt einer URL genannt wird, um die Kunden zur Webseite oder anderen Online-Präsentationsformen über ein Produkt oder eine Dienstleistung zu führen. Der Vorteil ist, dass nicht nur das Unternehmen sondern auch jeder andere Online-User Beiträge mit diesem Hashtag posten kann und so ein Dialog mit Kunden und Interessenten möglich wird.

Diese neue Form der Kommunikation und des Dialogs nutzt jetzt auch die pmOne AG mit dem Hashtag #welovebi. Vielleicht haben Sie es schon auf einer Tasse gesehen, vielleicht auch auf der Einladung zu einer Veranstaltung. Es soll in jedem Fall das Denken und die Arbeitsweise bei der pmOne widerspiegeln: Egal ob Kunde oder Mitarbeiter, alle sollen sich bei bzw. mit der pmOne wohlfühlen. Hierfür sind insbesondere die Nähe zum Kunden und individuelle Lösungen wichtig. Wir sind ein Team von herausragenden Know-how-Trägern, die sich stets mit Leidenschaft und Freude Themenbereichen wie Business Intelligence oder Big Data widmen. Oder eben kurz: #welovebi

Foto: We love BI - pmOne AG

 

Postskriptum: Das Kreuz mit den Kürzeln

Die Abkürzung „BI“ für Business Intelligence wird, wie praktisch alle Zwei-Buchstaben-Abkürzungen, mehrfach verwendet. So hat etwa die Stadt Bielefeld das Autokennzeichen „BI“. Auch wenn wir nicht in Zweifel ziehen, dass Bielefeld existiert (http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschwörung), liegt uns ausschließlich das Thema „Business Intelligence“ am Herzen. Falls aber zum Beispiel die Fans des Fußballvereins Arminia Bielefeld den Hashtag #welovebi für sich entdecken und nutzen – Digital Natives sprechen hier von Hashtag Hijacking -, würden wir, um Missverständnisse zu vermeiden, ein anderes Hashtag verwenden.