SAP Reporting

Die Analyse und Berichterstattung ist auch heute noch ein vielfach sehr manueller, zeitaufwändiger und kostenintensiver Prozess. Mag die „Manufaktur“ in einigen Lebensbereichen wieder modern und angesagt geworden sein – im Controlling ist sie das nicht. Anstelle von viel „Copy & Paste“ muss die Befreiung des Controllers von nicht wertschöpfenden Aufgaben und damit ein produktiveres Arbeiten das Ziel sein. Viele Unternehmen in Europa vertrauen für Ihr SAP Reporting auf SAP ERP ECC (R/3) als zentrales ERP-System. Gleichzeitig ist die Software-Infrastruktur von Microsoft, insbesondere der SQL Server, Excel und SharePoint, in Teilbereichen bereits im Einsatz, weil Microsoft-Technologie als innovative und kosteneffiziente Lösung für Business Intelligence und Big Data gilt. 

SAP ERP

SAP ERP ist das Hauptprodukt des deutschen Software-Unternehmens SAP SE, das es seit 1993 vertreibt.

ERP steht für Enterprise-Ressource-Planning oder Unternehmens-Informationssystem, womit alle geschäftsrelevanten Bereiche eines Unternehmens im Zusammenhang betrachtet werden können.





SAP ECC

SAP ECC unterscheidet sich von R/3 vor allem dadurch, dass es auf SAP NetWeaver aufbaut:

Integrale Bestandteile können in ABAP und in Java implementiert sein, und neue Funktionsbereiche werden häufig nicht mehr als Teil des bisherigen ERP-Systems (mit teils eng untereinander verknüpften Bestandteilen) erstellt, sondern als eigenständige Komponenten oder gar Systeme.




SAP Module

SAP ECC erlaubt die EDV-gestützte Abwicklung einer Vielzahl der Aufgaben, die in einem typischen Wirtschaftsunternehmen anfallen. Der modulare Aufbau entspricht der in vielen Unternehmen üblichen Organisationsstruktur.

Die Module sind jedoch nicht im informationstechnischen Sinne unabhängig (modular); vielmehr sind die Funktionen eng miteinander verzahnt (Funktionsintegration), und die Inbetriebnahme eines Moduls hat stets auch Auswirkungen in anderen Modulen.

 

 

Beispiele von SAP Modulen

  • FI-GL: Hauptbuchhaltung
  • MM: Materialwirtschaft (engl. Materials Management) Einkauf, Bestandsführung, Rechnungsprüfung, Inventur, Bewertung, Leistungsabwicklung, Materialstamm
  • PP: Produktionsplanung und -steuerung (engl. Production Planning and Control)
  • SD: Vertrieb (engl. Sales and Distribution) Auftragsverwaltung, Versand und Transport, Fakturierung, Kreditmanagement, Außenhandel/Zoll
  • PS: Projektsystem (engl. Project System)
  • PA: Personalmanagement (engl. Personnel Management)

SAP Reporting meets Microsoft

Um beide Welten sinnvoll und effektiv miteinander zu verbinden, gibt es verschiedene Wege. 90% davon sind aufwändig und fehleranfällig. Ziel ist es jedoch immer:

  • Die Effizienz und Qualität der Reportings zu steigern
  • Zeit und Kosten zu sparen sowie einen schnellen Start zu gewährleisten
  • Stabilität und Sicherheit der SAP-Schnittstelle zu garantieren

 

Mit dem von pmOne vorgestellten Ansatz, lässt sich Microsoft-Technologie – geschätzt für Flexibilität, komfortable Bedienung und guten Antwortzeiten – auch in einer SAP-Umgebung nutzen.

Vorteil hierbei: Weil die erforderlichen Lizenzen für die Software-Infrastruktur (Microsoft SQL Server, Microsoft Office) im Unternehmen meist schon vorhanden sind, kann auf bereits getätigte Investitionen zurückgegriffen werden. 

Um auf Basis von SAP-Daten Reports zu erstellen, diese zu verteilen und zentral darauf zuzugreifen, bieten sich Konnektoren und Werkzeuge an, die in Ergänzung zu den Microsoft BI-Tools (Power BI, SQL Server), SAP und Microsoft effektiv und effizient miteinander verbinden. Ergebnis ist ein SAP-Reporting, dass nicht nur schnell und flexibel ist – sondern vor allem auch einfach.


Die Architektur hinter einem SAP Reporting

Die nachfolgende Abbildung stellt dar, wie eine solche SAP Reporting Architektur aussehen kann. 

Data Service Area

Data Service Area

Im Bereich der Data Service Area werden die Daten über die Komponente cMORE/Connect automatisiert aus dem SAP-System in den Microsoft SQL Server übertragen. 

Die Daten-Integrationsschicht übernimmt dabei die Aufgaben der Daten Harmonisierung, Aufbereitung und Historisierung. Durch Verwendung des SAP Starter Packs (optional) stehen dort bereits erste Datenmodelle für unterschiedliche SAP Module zur Verfügung.

Self-Service Area

Dieser Bereich stellt die Schnittstelle zum Reporting da. Der Anwender kann auf vordefinierte Modelle im Reporting Mart zugreifen (Starter Pack) oder aber im Self-Service-Ansatz, eigenständige Fachbereichsmodelle mit Hilfe von z.B. Power BI erstellen. Darüber hinaus besteht zusätzlich die Möglichkeit, weitere Datenquellen anzubinden und so die Modelle nach eigenen Vorstellungen zu erweitern.


Das sollten Sie zu cMORE/Connect for SAP wissen

cMORE/Connect for SAP

cMORE/Connect for SAP stellt eine Verbindung zwischen SAP und Microsoft her und schafft so die Voraussetzung, damit Inhalte (Dimensionen, Hierarchien, Merkmale und Kennzahlen) aus den SAP-Daten und -Strukturen automatisch in der Software von Microsoft zur Verfügung stehen. cMORE/Connect erstellt dabei automatisch ETL-Pakete auf Basis Microsoft Integration Services (SSIS) und verwendet im Unterbau dabei die zertifizierte Theobald Komponente XTRACT IS.

Mehr erfahren über cMORE/Connect for SAP...


Vorgefertigter Business Content für mehr Schnelligkeit

Zusätzlich zu cMORE/Connect, als Schnittstelle zwischen SAP und Microsoft, bietet sich das cMORE/Connect Starter Pack an. Es ergänzt die Lösung cMORE/Connect um vorkonfigurierten SAP-Business-Content und enthält für bestimme SAP-Module vordefinierte Datenmodelle, Ladeprozesse und Berichte, um schnell erste Ergebnisse zu erzielen. Diese Modelle decken, je nach SAP-Umgebung, bis zu 80 Prozent der Anforderungen ab.

Natürlich können sie dennoch flexibel an Kundenwünsche angepasst werden. Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Enorme Zeitersparnis durch vorgefertigte Objekte und Prozesse
  • Modelle sind erprobt und sofort anwendbar
  • Integration in ein Gesamt BI-Projekt durch erprobtes Vorgehen
  • Alternative/Ergänzung zu SAP BW
  • Benutzerakzeptanz durch durchgängige SAP-Bezeichnungen

SAP-Reports: Wichtig SAP Reporting Tools für die Praxis

Eine automatisierte, zuverlässige und sichere Datenversorgung aus Ihren SAP-Systemen ist die Grundlage für Ihr Reporting. Diese muss alle notwendigen Daten in den zur Verfügung stehenden Zeitfenstern performant laden können und sich problemlos in Ihre bestehende Systemlandschaft integrieren und dort betreiben lassen. cMORE/Connect for SAP stellt dies sicher und bietet mit dem de-facto-Industriestandard Xtract IS von Theobald Software eine erweiterte, zertifizierte und bi-direktionale Schnittstelle zwischen Ihrer Berichtswelt und Ihrem SAP.

Über eine grafische Oberfläche konfigurieren Sie den Zugriff auf die unterschiedlichen SAP-Datenquellen, wählen per Drag & Drop die gewünschten Inhalte aus und überwachen mittels des Logging- und Monitoring-Frameworks den reibungslosen Datenaustausch.

Um Ihr SAP Reporting zu komplettieren gibt es ergänzende und schnelle Lösung für Business Intelligence, Reporting, Analyse und Visualisierung. cMORE macht Sie zu #Datenverstehern, denn cMORE mit seinen Werkzeugen hilft Anwendern

  • schneller Lösungen für Business Intelligence (BI), Reporting, Analyse und Visualisierung aufzubauen,  
  • diese zu erweitern und
  • effizient zu betreiben.

 

Dabei nutzt cMORE die Software-Infrastruktur von Microsoft, insbesondere den SQL Server, Microsoft Excel und SharePoint.


Das sollten Sie zu Theobald XtractIS wissen

Die Xtract IS Komponente der Firma Theobald (Führenden Anbieter für SAP-Integration) bildet die Basis für cMORE/Connect für den SAP-Zugriff von SSIS aus. Mit Ihrer Hilfe lässt sich die Extraktor-API des SAP ERP ansteuern und damit die Funktionalität nutzen, mit der auch BW-Systeme ihre Datenversorgung aus dem Produktionssystem sicherstellen.

Mehr erfahren über XtractIS...

 

Die wesentlichen Vorteile sind:

  • Echte, transaktionssichere Delta-Übertragung der Daten
  • Unterstützung aller Stamm- und Bewegungsdaten einschließlich eigener, generischer Extraktoren
  • Keinerlei Installation im SAP nötig
  • Sämtlicher Business-Content steht sofort zur Verfügung, ohne dass applikationsspzifisches Wissen (z.B. über die Tabellenstruktur) nötig ist.

 

 

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