Definition: Unternehmensplanung

Unternehmensplanung

Der Begriff Unternehmensplanung fasst zahlreiche Prozesse zusammen, in denen aufgrund vorbestimmter Kennzahlen zukünftige Strukturen oder Verfahrensweisen definiert werden. Mit Hilfe dieser definierten Maßnahmen sollen dann in zukünftigen Perioden die festgelegten Ziele des Unternehmens realisiert werden. Die Unternehmensplanung zählt damit zu den Kernaufgaben von Management und Controlling.

Bei der Unternehmensplanung muss eine Vielzahl sowohl interner als auch externer Faktoren beachtet werden, die die Zielerreichung positiv oder negativ beeinflussen könnten. Identifiziert werden diese Faktoren meist mit einer STEP- (oder auch PEST-) Analyse (Sociological, Technological, Economic and Political Change-Analyse). Dieses Modell befasst sich mit soziokulturellen, technologischen, ökonomischen sowie auch politischen Umwelteinflüssen, die entscheidend sind für die Chancen des Unternehmens am Markt.

Verschiedene Arten der Unternehmensplanung unterscheidet man zunächst aufgrund ihres Planungshorizonts. Während sich die operative Planung (auch Kurzfristplanung genannt) mit der Realisation von Zielgrößen innerhalb eines Jahres beschäftigt, blickt die taktische Planung (auch Mittelfristplanung genannt) zwei bis fünf Jahre in die Zukunft. Alles, was über diesen Zeitrahmen hinausgeht und die grundlegenden beziehungsweise übergeordneten Ziele einer Organisation betrifft, wird als strategische Planung bezeichnet.

Unternehmensplanung thematisch untergliedert

Doch auch thematisch lässt sich die Unternehmensplanung untergliedern. Sie besteht aus folgenden Bereichen:

  • Budgetplanung: Aufstellung der Kosten und Erlöse bzw. der Einnahmen und Ausgaben, die in der Planungsperiode erwartet werden
  • Bilanzplanung: Aufstellung der voraussichtlichen Vermögenspositionen am Ende der Planungsperiode
  • Investitionsplanung: Aufstellung der voraussichtlichen Investitionen und Desinvestitionen im Anlagevermögen
  • Finanzplanung: Aufstellung der Cashflows, die im Zuge der Realisation der beschlossenen Maßnahmen erwartet werden bzw. zu deren Finanzierung geplant werden.

Die Unternehmensplanung ist Basis des Managementkreislaufs

In der Planungsphase werden die Unternehmensziele festgelegt und konkrete Vorgehensweisen für die Praxis erarbeitet. Darauf folgt dann die Durchführung der ausgearbeiteten Maßnahmen. Anschließend findet ein Soll-Ist-Abgleich statt, in dem kontrolliert wird, in welchem Ausmaß die vordefinierten Ziele erreicht wurden. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Kontrolle wird die Unternehmensplanung dann im nächsten Zyklus optimiert, und mögliche Fehler werden ausgebessert.

Managementkreislauf: Unternehmensplanung

Verglichen mit der Unternehmensressourcenplanung (ERP) müssen Systeme zur Unternehmensplanung einen noch größeren Rahmen abdecken und mehr Faktoren berücksichtigen. Zudem sollte das genutzte Tool sehr flexibel sein, da es sich an fortlaufend wechselnde Umweltbedingungen anpassen muss. Die Wahl des Werkzeuges ist demnach entscheidend für den Erfolg und die Genauigkeit der Unternehmensplanung. Eine führende Lösung in diesem Bereich ist Tagetik, eine Performance-Management-Software, mit deren Hilfe zahlreiche Prozesse, wie zum Beispiel Konsolidierung, Budgetierung, Planung und Forecasting sowie Cashflow-Rechnung und Liquiditätsplanung vereinfacht und zudem Dashboards oder Scorecards erstellt werden können. #unternehmensplanung

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