"Cash(Flow) is King", oder...

...wie aus der Krise das Office of Finance 4.0 entstehen kann

6.5.2020

 

 

Die Corona-Krise zeigt es deutlich: der Shut-down der Geschäftsaktivitäten in einzelnen Ländern und Branchen hat zu einer hektischen Betriebsamkeit in den Finanzabteilungen wirtschaftlich getroffener Unternehmen und deren Wirtschafts-/Steuerberater geführt. Die Überlebensfähigkeit der Unternehmen stand und steht fortwährend auf dem Prüfstand.

 

Plötzlich bekamen die Reports, die vorschriftsmäßig bei jedem Geschäftsbericht erstellt wurden, erhebliche Bedeutung und die Begriffe „Mittelherkunft“ und „Mittelverwendung“ des Cashflow-Statements wurden zum Inbegriff der Überlebensfähigkeit des Unternehmens.

 

Es galt in kurzer Zeit einen Überblick zu erhalten, die bisherigen Annahmen zur Einbringlichkeit von Forderungen und die Möglichkeiten einer Beeinflussung der Verpflichtungen zur Mittelverwendung zu hinterfragen – bzw. durch Inanspruchnahme von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen zu beeinflussen. Alle Stakeholder mit „ins Boot“ zu holen ist die Managementaufgabe, die es zu meistern gilt.

Cashflow in der Krise: Wie Unternehmen profitieren

Nur durch hohen zeitlichen Einsatz sind die Finanzabteilungen in der Lage, einen raschen Überblick zu schaffen und die unterschiedlichen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung zu beurteilen:

 

Gut vorbereitet sind jene Unternehmen, die bisher ein hohes Augenmerk auf die Liquidität ihres Unternehmens gerichtet haben sowie jene, die bereits ein Planungssystem im Einsatz haben. Sie konnten rasch unterschiedliche Szenarien modellieren und die Auswirkungen der Maßnahmen berechnen.

Für die Mittelherkunft galt es kurzfristig mit Banken alle Möglichkeiten auszuschöpfen und in Verbindung mit den staatlichen Hilfsmaßnahmen in Einklang zu bringen: Ob Kurzarbeit, Stundungen oder zinslose Darlehen – all das in ein „stimmiges“ Gesamtbild zu bringen ist hier die Aufgabe.

Die Fragen rund um die Einbringlichkeit der Verbindlichkeiten und eine Verlängerung der Zahlungsziele stand im gleichen Maß auf dem Prüfstand, wie die Prüfung von Kosteneinsparungsmöglichkeiten und Abschätzungen, wie sich die Maßnahmen auf die Umsatzentwicklung auswirken würden. Das reicht von einem Worst-Case-Szenario mit Null-Umsatz in einem bestimmten Zeitraum bis hin zu einer Abschwächung der Nachfrage, bedingt durch nachhaltige Veränderungen der Marktbedingungen. Kurzum: Es gilt all die Fragen, die in den Planungs- und Forecastingprozessen zu beantworten sind, mit dem Fokus auf ihre Liquiditätswirkung hin zu beurteilen.

 

Als Anbieter für Planungslösungen und noch in guter Erinnerung, welche Anforderungen an die CFO’s und Finance-Mitarbeiter in der Finanzkrise gestellt wurden, stellte ich mir die Frage: Wie können wir unseren Kunden in dieser Situation helfen?

Vom Cashflow zur Liquiditätssicherung

Unsere Lösungsansätze basieren auf unserer langjährigen Projekterfahrung – immer mit dem Blick auf rasche und wirksame Umsetzbarkeit.

  • Verbessertes Liquiditätsreporting bis hin zur Erweiterung bestehender Planungslösungen um die Cashflow-Sicht
  • Voll integrierte Finanzplanung in Verbindung mit einer Szenario-Modellierung
  • Einsatz moderner Technologien im Bereich Advanced Analytics für Cash Flow Vorhersagen sowie die
  • Herleitung von Ausfallswahrscheinlichkeiten.

 

Je nach Situation gilt es den "Next Level Finance 4.0" anzustreben, denn: Das Ende der Gesundheitskrise ist nicht das Ende der Wirtschaftskrise, die uns noch nachhaltig in Atem halten wird!

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Heimo Teubenbacher
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