Stefan Rahlf

Business Development Manager Data Management

pmOne AG

Arbeitet seit Ende der 90er mit OLAP Datenbanken und Reportingwerkzeugen. Schwerpunkte waren lange Zeit die Modellierung von analytischen Modellen, KPIs und Berechnungsregeln sowie indivduelle Reports. Mit dem zunehmenden Einsatz und der steigenden Leistungsfähigkeit des Microsoft SQL Servers wuchsen die Lösungen und Datenmengen so dass die letzten Jahre der Schwerpunkt eher auf dem klassischen Data Warehouse Design und Implementierung lag. Die lange Erfahrung und die Varianz der Tools über die Zeit bilden die Erfahrungsgrundlage für eine ganzheitliche Sicht auf BI Lösungen in der Rolle als Architekt.

Beim Thema Self-Service-BI/AI/Analytics gehen die Meinungen auseinander: Die einen befürchten komplexen Wildwuchs, die anderen fühlen sich durch ein rigides Regelwerk ausgebremst. Bei solchen Kontroversen hilft oft eine Analogie. In diesem Blogbeitrag betrachten wir deshalb die Ess- und Kochgewohnheiten und schlagen die Brücke zur Frage nach den Self-Services, denn auch hier sind Geschmäcker, Skills und Situationen oftmals verschieden. Manchmal passt die Daten-Tiefkühlpizza besser und manchmal ist genug Zeit für eine frische, selbstgemachte BI-Pasta.

Am 24. Juli 2015 hat Microsoft mit Power BI 2.0 seinen neuen aktuellen „Business Analytics Service“ veröffentlicht. Die bisherige Power BI Office 365 wird damit ergänzt und perspektivisch ersetzt. Aus den aktuellen Komponenten von Power BI bleiben Funktionen wie Reports mit einfach zu erstellenden Visualisierungen, Karten und das „natural language interface“, also Fragen, die automatisch in passende Analysen überführt werden, erhalten. Zusätzlich bietet Power BI 2.0 jetzt eine vom Office gelöste eigenständige, in sich vollständige und teamfähige Business Analytics Lösung als Service. Einige Consultants der pmOne haben sich damit bereits in der Beta Phase beschäftigt und evaluiert, was und in welchen Anwendungsszenarien ein Einsatz von Power BI 2.0 sinnvoll ist und wo (noch) nicht.