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Use Case - Business

Das Umfeld ist in den letzten Jahren deutlich dynamischer geworden. Ihr Unternehmen muss sich schneller anpassen. Insofern gewinnen Veränderungs- und Entwicklungsprojekte an Bedeutung. Veränderungsprojekte haben erhebliche Auswirkungen auf Ihren Unternehmenserfolg. Daneben müssen neue Produkte entwickelt werden, die natürlich auch den Unternehmenserfolg beeinflussen.

 

Die Unternehmensleitung möchte eine valide Einschätzung der möglichen Auswirkungen haben. Jedes Projekt durchläuft daher eine intensive Prüfphase. Die Wirtschaftlichkeit muss durch einschlägige Kennzahlen nachgewiesen werden. Gleichzeitig besteht der Wunsch, einen Gesamtüberblick im Sinne eines Projektportfolios zu gewinnen. Dies dient der Einschätzung des Gesamtrisikos aber auch zur Ermittlung des Kapitalbedarfs.

 

Bislang wurde ein standardisiertes Excel-Blatt verwendet, welches unter anderem den Kapitalwert, den internen Zinsfuß ausweist. Es wurden pro Risikoklasse Zinssätze (hurdle rates) vorgegeben. Über ein Assessment erfolgte die Zuordnung zu einer Risikoklasse. Der Projektverantwortliche muss die zur Berechnung notwendigen Eingaben tätigen.

Use Case - Business

Nachteile des bestehenden Prozesses waren wie folgt:

  • Häufige Änderungen im Excel-Sheet waren komplex im Rollout. Somit wurde häufig mit veralteten Blättern gearbeitet. Dies betrifft auch die Aktualisierung von Verrechnungssätzen oder zentral festgelegten Parametern wie beispielsweise Währungskursen.
  • Insgesamt ist das Excel-Sheet im Lauf der Zeit sehr komplex geworden, um die unterschiedlichsten Anforderungen abzudecken.
  • Portfolio-Auswertungen über mehrere Projekte waren schwer bzw. aufwendig zu erstellen.
  • Die Darstellung der Business Cases im Gesamtkontext wurde über (fehleranfällige) Makros realisiert.
  • Es gibt bestimmte Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Daneben sollen auch Plausibilisierungen durchgeführt werden. Die prüfenden Arbeitsschritte wurden erst nach Einreichung des Business Case durchgeführt.
  • Bandbreiten wurden nicht berücksichtigt. Insgesamt wurde beklagt, dass der Zinsfuß als alleiniger Repräsentator des Risikos zu einschränkend ist. 

Insofern wurde eine zentrale Lösung angestrebt. Diese sollte aber ausreichend Flexibilität bieten. Mit XPCT besteht nun die Möglichkeit einer integrierten Bearbeitung. 

 

  • Grundlage der Business Case – Planung ist ein Treiberbaum, der in die Spitzenkennzahlen Kapitalwert und interner Zinsfuß mündet. Die Eingaben können finanzielle Größen (Ein- und Auszahlungen) und Mengengrößen umfassen, die bewertet werden.
  • Standard-Treiberbäume können durch Vererbung erweitert werden. Für die wesentlichen Projektarten sind entsprechende Ableitungen hinterlegt worden.
  • Es besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Varianten durchzuspielen und so Varianten zu erzeugen. Diese Varianten können flexibel im Portfolio ausgewählt werden.
  • Der gemeinsame Rahmen erleichtert die Verdichtung zu Portfolios und anderen Gesamtrechnungen.
  • Eine Online-Validierung verhindert Grenzwertüberschreitungen bzw. erzeugt Warnungen bei Überschreitungen.