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Cloud vs. On-Premises

Daten und Anwenderungen extern oder inhouse

Einführung: Worum geht es bei Cloud vs. On-Premises?

Cloud-Computing und On-Premises-IT sind zwei grundlegende IT-Infrastrukturmodelle, die Unternehmen zur Verfügung stehen. Beide Modelle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, die bei der Wahl der richtigen Lösung zu berücksichtigen sind. Während Cloud-Lösungen Daten und Anwendungen auf externen Servern hosten, behalten On-Premises-Systeme alles „inhouse“ vor Ort. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Ansätzen beeinflussen die Art und Weise, wie Unternehmen Ressourcen verwalten, auf Daten zugreifen und ihre IT-Budgets planen. Die rasante Digitalisierung rund um Self-Service-BI, Advanced Analytics und Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren viele Cloud-Lösungen in die Unternehmen getragen.

Hauptvorteile: Wie profitieren Unternehmen von Cloud- und On-Premises-Strukturen?

Cloud-Anwendungen können von überall auf der Welt über eine Internetverbindung aufgerufen werden und eröffnen damit vielfältige Möglichkeiten für Unternehmen rund um Datenzugriff und Kollaboration. Sie lassen sich zudem schnell und einfach skalieren, um sich ändernden Anforderungen von Unternehmen anzupassen. Hierbei können sie ggf. zu geringeren Gesamtbetriebskosten führen als On-Premises-Anwendungen, etwa durch geringere Investitionskosten und Pay-as-you-go-Preisstrukturen. Allerdings können auch beim Cloud-Computing unnötig hohe Kosten entstehen, was oftmals auf eine mangelnde Abstimmung in Sachen Nutzungs- und Rechtebedarf zwischen IT- und Fachabteilung zurückzuführen ist. Cloud-Lösungen bieten meist eine bessere Integration mit anderen Cloud-Diensten und ermöglichen ein einfacheres Datenmanagement.

Ein Vorteil von On-Premises-IT ist, dass Unternehmen in einer On-Premises-Umgebung die volle Kontrolle über ihre Daten und Anwendungen haben. Zudem können Unternehmen ihre Compliance-Anforderungen besser erfüllen, wenn sie ihre Anwendungen selbst hosten. Auch lassen sich On-Premises-Systeme sich in der Regel einfach mit bestehenden internen Systemen integrieren. Sie haben jedoch meist eine festgelegte Kapazität und erfordern höhere Anfangsinvestitionen.

Beide Lösungen können prinzipiell robuste Sicherheitsmaßnahmen bieten, aber die spezifischen Anforderungen hängen vom einzelnen Unternehmen und seiner Branche ab.

Hauptfunktionen: Was leisten Cloud- und On-Premises-Strukturen?

Cloud- und On-Premises-Lösungen unterscheiden sich grundsätzlich in der Art und Weise, wie die erforderlichen Leistungen und Funktionen erbracht werden:

 

  • Software: Cloud-Computing stellt Software als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereit. Bei On-Premises-Anwendungen erfolgen Installation und Ausführung auf den unternehmenseigenen Servern.
  • Hardware: Beim Cloud-Computing stehen Hardware und Rechenleistung als Service zur Verfügung (Infrastructure-as-a-Service, IaaS). On-Premises nutzt eigene Server, Speichergeräte und Netzwerkkomponenten in einem Rechenzentrum vor Ort.

Technologische Herausforderungen: Was ist aus IT-Sicht rund um Cloud Services zu tun?

Beim Cloud-Computing sind Unternehmen auf die  Sicherheit der Cloud-Anbieter angewiesen. Zudem müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie die Compliance-Anforderungen einhalten, wenn sie Cloud-Anwendungen verwenden. Ein Problem ist zudem, dass sie in einer Cloud-Umgebung nicht die volle Datenkontrolle haben.

Bei On-Premises-IT können hingegen Anschaffung und Wartung von eigener Hardware und Software teuer sein. Zudem kann die Verwaltung und Wartung einer On-Premises-IT-Umgebung komplex sein. Unternehmen sind außerdem möglicherweise nicht in der Lage, ihre IT-Infrastruktur an sich ändernde Anforderungen anzupassen.

Ein übergreifendes Problem ist das Verschieben von Daten zwischen On-Premises- und Cloud-Umgebungen, das komplex und zeitintensiv sein kann.

Technologische Herausforderungen: Was ist IT-seitig für Cloud- und On-Premises-Strukturen zu tun?

Beim Cloud-Computing muss die IT-Abteilung sicherstellen, dass die Cloud-Anwendungen und Daten vor Sicherheitsbedrohungen geschützt sind und sie den Compliance-Anforderungen entsprechen. Zudem sind die Cloud-Anwendungen und -Dienste kontinuierlich zu verwalten und überwachen, wobei Cloud-Lösungen sich häufig automatisch aktualisieren.

Bei On-Premises-IT ist hingegen die Hardware und Software auf dem neuesten Stand zu halten, um die Sicherheit und Leistung zu gewährleisten. Die IT-Abteilung muss zudem ein Datensicherungs- und Wiederherstellungskonzept implementieren. On-Premises-Lösungen erfordern oft mehr interne IT-Ressourcen für Wartung und Support im Vergleich zu Cloud-Lösungen.

Einsatzbereiche: Wo werden Cloud- und On-Premises-Computing genutzt?

Cloud-basierte Tools fördern die Zusammenarbeit, besonders für remote oder global verteilte Teams. Deswegen kommt es beispielsweise bei allgemeinen Geschäftsanwendungen wie E-Mail, Kalender, Tabellenkalkulation oder Präsentationen zum Einsatz, wenn es also um übergreifende Kommunikation und Kollaboration geht. Hierzu gehören auch Kollaborationstools für Videokonferenzen, Dateifreigabe oder Chat. Zudem nutzen Unternehmen Systeme für das Kundenbeziehungsmanagement (CRM), zum Enterprise Resource Planning (ERP) oder für die Datenanalyse oftmals per Cloud.

On-Premises-IT kommt hingegen meist bei kritischen Anwendungen etwa aus den Bereichen Finanzbuchhaltung, Gesundheitswesen oder Regierungsanwendungen zum Einsatz sowie bei Anwendungen mit hohen Sicherheitsanforderungen (Militär, Sicherheitsbehörden, etc.). Ein weiteres bevorzugtes Einsatzfeld sind Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen wie Echtzeitsysteme oder Big Data, da On-Premises-Lösungen für sensible oder hochregulierte Datenanalyseprojekte besonders geeignet sein können, wobei abhängig von der bereitstehenden Cloud-Performance auch in diesem Bereich Cloud-Lösungen zum Einsatz kommen können.

Cloud-Computing ist besonders attraktiv für Unternehmen mit einem dynamischen Geschäftsmodell, die sich schnell verändern und skalieren müssen. Unternehmen mit einem geringen Bedarf an IT-Flexibilität nutzen hingegen oftmals eher On-Premises-Systeme.

Kleinere Unternehmen oder Start-ups neigen daher eher dazu, von der Kosteneffizienz und Skalierbarkeit der Cloud zu profitieren, während größere Unternehmen oder solche in streng regulierten Branchen möglicherweise On-Premises-Lösungen bevorzugen.

Implementierung

Die Implementierung von Cloud- oder On-Premises-Lösungen erfordert eine sorgfältige Planung, ein klares Verständnis der Unternehmensanforderungen und möglicherweise die Unterstützung externer Berater. Eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse, die Berücksichtigung der Sicherheits- und Compliance-Anforderungen sowie eine klare Strategie für Datenmigration und -Integration sind wesentliche Schritte für eine erfolgreiche Implementierung.

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Felix Oettel

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